Rhythmus und Verdichtung
Rhythmus und Verdichtung bilden den übergeordneten Rahmen meiner aktuellen künstlerischen Arbeit. Die einzelnen Werkgruppen entstehen aus eigenständigen Fragestellungen und untersuchen unterschiedliche Aspekte von Wahrnehmung, Linie, Raum und Material. Jede Serie entwickelt eine eigene bildnerische Antwort und bleibt zugleich Teil eines fortlaufenden künstlerischen Forschungsprozesses.
Intervalle

Wie verändert der Abstand zwischen wenigen Verdichtungen die Wahrnehmung des Bildraums?
Geländelinien

Wie organisieren Geländelinien die räumliche Wahrnehmung eines Bildes?
Schwebende Orte

Wie entsteht der Eindruck eines schwebenden Ortes, obwohl keine eindeutige räumliche Konstruktion vorhanden ist?
Zwischenfelder

Welche Spannung entsteht zwischen zwei Bildfeldern, wenn sie ausschließlich durch Material, Verdichtung und Helligkeit miteinander in Beziehung stehen?
Schwellenfelder

Welche Übergänge entstehen zwischen Ruhe und Bewegung, wenn Verdichtung nicht als Kontrast, sondern als kontinuierlicher Prozess eingesetzt wird?
Nachtfelder

Wie verändert sich die Wahrnehmung von Raum, wenn Licht nicht dargestellt, sondern nur durch Verdichtung und Aufhellung angedeutet wird?
Verdichtete Landschaft

Wie weit kann eine Landschaft verdichtet werden, ohne ihre räumliche Identität zu verlieren?
Raumlandschaften

Wie kann räumliche Tiefe entstehen, ohne auf klassische Perspektive oder gegenständliche Darstellung zurückzugreifen?
Verdrängte Landschaften

Wie verändert sich die Wahrnehmung einer Landschaft, wenn Teile der Bildinformation bewusst verdeckt, reduziert oder verdrängt werden?
Formkerne

Welche Rolle spielen Rhythmus und Verdichtung bei der Transformation einer Form?